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... weil die Eltern der Kindheit (und die Gesellschaft) alles taten,
zu VERHINDERN, wir selbst zu sein - zu werden ...

Der längste Weg

PFLICHTLektüre alice-miller.com

Wut ist ein Warnsignal bei Mensch und Tier. -wer unsere Empörung ignoriert - gar bestraft - hat uns nicht lieb. -ist ein Unterdrücker. -braucht Macht. -missbraucht Macht.

Wer seine Fehler auch Jahrzehnte später leugnet - bagatellisiert -  ignoriert - was weltweit offensichtlich ist - wie hilflos ein Kind ist und wie das Gehirn des Menschen - Kindes - sich gerade in den ersten vier Lebensjahren entwickelt - und welche verheerenden Auswirkungen Empathielosigkeit auf das kindliche Gehirn - und das spätere Erwachsenleben hat - ist zur Liebe unfähig gewesen - und immer noch. -hat uns nie geliebt. Sie sah NICHT das gequälte Kind.

Das ist die traurige Wahrheit, mit der wir leben müssen.

In der Verwirrung der Heuchelei

Die Sprache des verletzten Kindes

Ich bin jetzt da ~ Ganz aufgewacht


Warum schützen die Therapeuten die Täter


***

11./12.11.2003

Wenn Sie mir immer wieder mein Krankheitsbild zum Vorwurf machen oder Dr. K. in Schutz nehmen, dann wünsche ich Ihnen:

Daß man sie ungerechterweise beschuldigt und auf Grundlage dieser ungerechten Beschuldigung bestraft,

daß Sie über die ungerechte Beschuldigung und zusätzliche Bestrafung fassungslos, verzweifelt und in Panik sind

und man Ihnen diese Fassungslosigkeit, Panik und Verzweiflung zum Vorwurf macht

und dafür zusätzlich bestraft.

Dann wünsche ich, daß man alle Aufklärungsversuche Ihrerseits, Ihnen zum Vorwurf macht

und auch bestraft.

Dann wünsche ich Ihnen Menschen, die Ihnen sagen, daß diese Verhaltensweisen Ihnen gegenüber doch gerechtfertigt sind,

daß man diese Verhaltensweisen Ihnen gegenüber doch rechtfertigen kann,

und das man Sie u. a. bestrafen darf.

Dann wünsche ich Ihnen, daß Sie darüber zusätzlich fassungslos

und verzweifelt sind,

u. a. ob dieser Ignoranz.

Dann wünsche ich Ihnen, daß Sie dieses Aufklären wollen

und daß ein verzweifelter Kreislauf beginnt.

Dann wünsche ich Ihnen, daß Sie niemanden finden, der das versteht,

niemanden, der Sie versteht,

aber viele die man versteht,

viele die man verstehen.

Vielleicht verstehen Sie ja dann.

Ich weis nicht ob das ausreicht zu beschreiben was man mir angetan hat,

was man mir angetan hat

und immer wieder antut,

mit o. g. Verhalten.

Ist es Dummheit oder Ignoranz, der Menschen, die nicht verstehen wollen oder können?

Was ist es? -und worum geht es denen überhaupt?!

Egal, du hast ein Masochist zu sein und wehe nicht!

*
Anita W. *
borderline44


Wörter

***

23.03.2004

Sie sehen nicht,


daß die Pflanze nicht wütend ist, sondern verzweifelt, weil sie keine Nahrung und keine Erde hat!

Sie sehen nicht,

daß sie versucht sich verständlich zu machen, daß Sie Nahrung und Erde braucht!

Sie sehen,

daß sie redet.

Sie sagen, sie hält Monologe.

Sie sehen nicht,

daß sie versucht sich verständlich zu machen!

Sie sehen,

daß sie schreit.

Sie sehen nicht,

daß sie vor Schmerz schreit!

Sie sagen,

sie hält Monologe.

Sie sehen, daß sie wild gestikuliert.

Sie sehen nicht,

daß sie verzweifelt ist!

Sie sagen,

sie hält Monologe.

Sie sehen,

daß sie ganz hysterisch ist.

Sie sehen nicht, daß sie versucht zu erklären, daß sie ohne Nahrung und Erde stirbt, sie hat kaum noch Kraft!

Sie sagen,

sie hält Monologe.

Sie sehen,

daß ihr die Tränen übers Gesicht laufen.

Sie sehen nicht,

wie verzweifelt sie ist!

Sie sagen ihr, wie häßlich sie aussieht, wenn sie so hysterisch schreit und weint, indem Sie sie in gehässigem Ton fragen, ob sie wissen will, wie sie aussieht, ob sie wissen will, wie sie aussieht, ob sie ihr sagen sollen, wie sie aussieht;

und sie, sie kann sich schon vorstellen, wie wohl nach so langer Zeit ohne Nahrung und Erde aussieht

und sie antwortet, daß es im Angesicht des Todes nicht von Interesse ist zu wissen, wie sie aussieht und Sie wohl ein Problem damit haben

und Sie antworten ihr, daß sie die Schuld immer im Anderen sucht

und sie denkt, wenn sie so einem wie ihm vertraut, dann ist sie selber Schuld

und Sie fragen sie, warum sie nicht kündigt, wenn sie sich so unverstanden und falsch behandelt fühlt

und sie denkt, warum Sie sie nicht einfach fallen lassen, wenn Sie sie so unausstehlich finden.

Sie wollen sie nicht fallen lassen und suchen verzweifelt einen Platz und sie versucht sich festzuhalten.

Sie erschrecken und wollen sie loswerden, bloß wohin mit ihr?

Sie sind verzweifelt. Sie ist verzweifelt. Jeder fühlt sich verletzt.

Und sie ist verzweifelt -und todtraurig

-sie wird wohl sterben müssen.


* Anita W. *
borderline44


***
26.03.2004

Warum wollen Sie sie so übergangslos einfach in neue Erde pflanzen?

Warum wollen Sie sie immer wieder loswerden?

Warum können Sie es nicht annehmen?

Warum wissen Sie nicht wohin mit ihr?

Warum überfliegen Sie es nur?

Warum fragen Sie, ob Sie es behalten sollen?

Warum packen Sie es einfach in die Akte?

Warum schauen Sie es nicht an?

Warum wollen Sie es nicht sehen?

Warum sehen Sie nicht, wie wichtig es ihr ist?

Warum sehen Sie nicht ihre Verzweiflung und Angst?

Warum wollen Sie ihr etwas wegnehmen und geben ihr nichts für den Übergang?

Warum glauben Sie, daß sie nichts für den Übergang braucht?

Warum glauben Sie, daß sie ihr doch so viel geben?

Warum halten Sie sie für so undankbar, egoistisch und fordernd?

Warum erkennen Sie nicht, daß sie nicht mit Ihnen reden kann, wenn Sie sich „wenn doch" jedesmal verschreckt zurückziehen?

Warum erkennen Sie nicht, daß Sätze wie: „... daß sie nur nicht glauben soll, daß er immer so ist." den gleichen Effekt haben?

Warum erkennen Sie nicht, daß sie sich dadurch abgelehnt fühlt?

Warum erkennen Sie nicht, daß sie mit solchen Reaktionen und Antworten das heilige Gute wieder kaputt machen?

Warum erkennen Sie nicht, daß sie sich jedesmal wieder zurückzieht?

Warum erkennen Sie nicht, daß sie Ihnen so nie sagen kann, daß sie das Gute auch gesehen hat und sich so nie bedanken kann?

Warum erkennen Sie nicht, daß sie so nicht mit Ihnen über Gutes reden kann, weil sie Angst vor solchen Reaktionen und Antworten hat?

Warum erkennen Sie nicht, daß sie so das Gute wie ein Geheimnis wahren muß, damit es von Ihnen nicht wieder kaputt gemacht wird?

Warum erkennen Sie nicht, daß sie so nie über das Gute reden und thematisieren kann? Warum erkennen Sie nicht, daß sie so das Gute nicht integrieren kann?

Warum erkennen Sie nicht, daß sie dadurch immer wieder ganz verzweifelt ist?

Warum erkennen Sie nicht, daß das wichtig für sie ist?

Warum darf sie das übergangsweise nicht haben?

Liegt es daran, daß Sie sie nicht leiden können, wie die anderen Pflanzen auf der Straße, welche sich lustig über sie machen?

Warum suchen Sie den Fehler bei ihr, anstelle bei den anderen Pflanzen, welche sich lustig über sie machen?

Warum dürfen die anderen Pflanzen sich lustig über sie machen?

Warum wollen Sie ihr was wegnehmen, ohne wirklich zu erkennen, worum es geht?

Warum bieten Sie ihr nichts dafür an?

Warum sind Sie so gehässig zu ihr?

Liegt es daran, daß Sie im Grunde die gleiche Meinung haben, wie die anderen Pflanzen, auf der Straße?

Was würde passieren, wenn Sie sie doch einfach fallen lassen?

Warum hält sie sich trotzdem fest?

Wäre es vielleicht für Beide besser, wenn Sie sie doch einfach fallen lassen, weil sie das sowieso niemals zu erwarten hat?

Warum hat sie das Gefühl, daß es andere Pflanzen gibt, die das doch bekommen, weil Sie sie liebenswert und nicht häßlich finden?

Warum ist sie so verzweifelt?

Warum ist es für sie so existentiell?

* Anita W. *
borderline44


***
Dienstag, den 31.05.2005

Die Welt ist auf solche wie mich nicht eingestellt:

- sie hat keine Nahrung für solche wie mich
- sie hat keine Ärzte für solche wie mich
- sie hat keine Kleidung für solche wie mich
- sie hat kein Geld für solche wie mich

und: ich bin zu häßlich für diese Welt

an all diesen Fakten hängt ein Rattenschwanz von Begründungen -

unabhängig davon bin ich nicht lebensfähig weil:
- mein Körper an der angebotenen Nahrung zugrunde geht
- ich eine Mißgeburt bin
- ich zu häßlich für diese Welt bin
- auf dieser Grundlage nicht liebenswert und nicht gewollt und nicht lebensfähig bin

an all diesen Fakten hängt ein Rattenschwanz von Begründungen -

Die Begründungen zu nennen wäre müßig weil sie abgestritten werden, was doppelt weh tut und bestätigt daß es keine Hilfe nur Ignoranz gibt.

Im Endergebnis bin ich selber Schuld, weil ich so bin, wie ich bin, häßlich, nicht liebenswert und nicht gewollt.

Das Leben ist meine Entscheidung, denn schließlich lebe ich.

Also, was bleibt mir zu tun - ?
wenn solche wie ich im Endergebnis nur Zeit und Geld stehlen, nicht gewollt und selber Schuld sind, was wiederum nur bestätigt, daß solche wie ich nicht lebensfähig sind.

Also, was bleibt zu tun - ?

Wie lange soll einer wie ich sich das und anderen noch zumuten - ?

* Anita W. *
borderline44


***
04/06.07.2005

Die Ärzte / Die Therapeuten / Die Schwestern / Die Pfleger / Die „professionellen" Helfer


Sie haben alles getan, daß ich mir Hilfe holen soll.
Sie haben alles getan, daß ich ihnen vertrauen soll.
Sie haben alles getan, daß ich mich an sie wenden soll.

Sie wollten, daß ich ihnen vertraue.

Sie haben alles getan, daß es mir immer schlechter geht.
Sie haben alles getan, daß ich absolut kein Vertrauen mehr habe.
Sie haben alles getan, daß ich den Glauben an sie verloren habe.
Sie haben alles getan, daß ich nicht mehr leben möchte.

Sie haben mich im Stich gelassen.

Sie haben bewiesen, daß sie „auch nur Menschen sind".
Sie haben bewiesen, daß „Mensch sein" Verantwortungslosigkeit rechtfertigt.
Sie haben bewiesen, daß „Mensch sein" Rücksichtslosigkeit rechtfertigt.
Sie haben bewiesen, daß „Mensch sein" Gleichgültigkeit rechtfertigt.
Sie haben bewiesen, daß „Mensch sein" Schuldzuweisungen rechtfertigt. Sie haben bewiesen, daß „Mensch sein" Scheinheiligkeit rechtfertigt.
Sie haben bewiesen, daß „Mensch sein" Feigheit rechtfertigt.
Sie haben beweisen, daß „Mensch sein" einfach alles rechtfertigt.

Sie bewiesen erst recht, daß „Menschen" nun mal „so sind".

„Menschen" können mir nicht helfen.

„Menschen" mag ich nicht mehr.

Ich habe ihnen vergeblich vertraut.

Ich möchte nicht mehr leben.

In letzter Konsequenz werden sie beweisen, daß ich „selber Schuld" bin, damit bewiesen ist, daß sie „nur Menschen" sind, um ja keine Verantwortung übernehmen zu müssen.

Die Retraumatisierung besteht darin, daß mein entgegengebrachtes Vertrauen mir zum Vorwurf gemacht wird.

Sie sagen, ich hätte kein Urvertrauen. Sie sagen ich soll Vertrauen lernen.

Aber sie verlangen von mir zu Mißtrauen, niemals zu glauben, daß man das bekommt was drauf steht, obwohl sie so tun, als wollten sie mir beibringen zu Vertrauen.

Sie sind Meister im Vortäuschen von falschen Tatsachen:

es ist nicht drin, was drauf steht.

Sie sind Meister im Retraumatisieren.

Böse Menschen.
Ich verachte euch.

Ich möchte nicht mehr leben, weil ihr mich so mißbraucht, mißachtet, ignoriert und verachtet.

Ich möchte nicht mehr leben, wenn ich euch nicht „sagen darf".

Ich möchte nicht mehr leben, wenn ich so deutlich zu euch rede und ihr nicht zuhören wollt, obwohl ihr mir beibrachtet, mich euch mitzuteilen, auch wenn ich mich verletzt von euch fühle.

Ihr habt mir beigebracht auf Gefühle zu achten, daß ich merke, daß ich fühle. Ich teile euch meine Gefühle mit und ihr ignoriert, mißachtet und verleugnet sie.

Weil ihr so scheinheilig und unübertrefflich in Vortäuschung falscher Tatsachen (Titel) seid, habt ihr mir allen Glauben an das Gute genommen, ihr habt eure Rechte verteidigt und eure Pflichten verleugnet.

Ihr seid Professionell unprofessionell und verteidigt diese Unprofessionalität mit „Mensch sein" und ignoriert die Menschlichkeit.

Ihr ignoriert eure Ausbildung, aber verteidigt euren Titel.

Ihr mißbraucht Eure Macht durch Verantwortungslosigkeit und seid wider besseren Wissens, also trotz professioneller Ausbildung unausgebildet, um nicht zu sagen untherapiert und unreflektiert.

Euch fehlt Menschlichkeit, Warmherzigkeit gepaart mit Professionalität.

Gut und Böse, wollt ihr mir beibringen, gehören zusammen, aber ich werde und kann das so lange nicht akzeptieren, bis ihr aufhört eure Bösartigkeit zu verleugnen und euch gegenseitig zu verteidigen.

In letzter Konsequenz ist meine „Störung" in sich schlüssig, ebenso wie die Schizophrenie und die Multiplizität, ich meine, das kann man nur so ertragen.

Ihr braucht euch nicht aufzuregen und zu wundern, daß ihr „solche wie mich" erzeugt.

Wie kann ich euch Vertrauen und Lieben, wenn ihr so bösartig seid und euch selbst so verleugnet- indem ich euch verzeihe, auch wenn ich weis, daß ihr wider besseren Wissens handelt.

Ich versuche es ja. Ich verstehe euch ja. Ihr habt Angst. Ich wünschte mir, ich hätte die Kraft so großzügig zu sein, aber dann wäre ich wohl keine Borderlinerin mehr.

Manchmal kann ich es sogar und ich habe Mitleid mit Euch, weil ich weis, daß ihr nur euren Schmerz verbergen wollt, aber ihr vergesst, daß ich zu euch kam, um meinen Schmerz zulassen zu können und „gehalten zu werden".

Wer verzeiht mir, daß ich so unzulänglich bin, wo ich doch so sehr versuche euch zu verstehen, ich, die ich keinen Titel, im Gegensatz zu euch, habe.

Wenn ich aufgeben muß an euch zu glauben, ist das mein Todesurteil, weil ich diese Retraumatisierung schon jetzt nicht verkrafte, weil ich den Glauben an die Menschen verloren habe und immer noch hoffe, daß es doch nicht so ist.

*
Anita W. *
borderline44


***
Dienstag, 05.07.2005

Ich verachte euch
Ich verachte euch Menschen


ihr mißbraucht Worte
ihr mißbraucht Kinder
ihr mißbraucht euch gegenseitig
ihr mißbraucht Tiere
ihr mißbraucht die Natur
ihr seid so scheinheilig

ich verachte euch
all das rechtfertigt ihr mit „Mensch sein"

ich verachte mich auch
weil ich nicht die Kraft habe euch trotzdem zu lieben
obwohl ihr so offensichtlich Liebe, anstelle Verachtung braucht
das wäre der einzige Weg der Prävention
aber ich kann euch nicht lieben
ich habe keine Kraft mehr-
gegen so viel

Verachtung
Ignoranz
Arroganz
Überheblichkeit

habe ich keine Kraft mehr anzugehen

ich verachte euch
weil ihr mit Liebe nichts anfangen könnt
weil ihr einfach alles mißbraucht

wie ihr selber mißbraucht
verachtet
mißachtet
ignoriert-

ihr seid so morbide
nicht nur wie eure Politik-
auch eure Politik ist der Spiegel eurer morbiden Seele
ihr seid genauso krank wie ich, die ihr so verachtet:
auch ihr bringt euch in letzter Konsequenz um
ihr untergrabt eure eigene Existenz-
doch wie ihr ja immer zu wissen meint: ihr seid selber Schuld- eigenverantwortlich-
doch ich ganz persönlich meine: ihr seid leider Schuldunfähig-
genauso wie ich, so lange, bis ihr durch Liebe erkennt.

*
Anita W. *
borderline44


***
Donnerstag, 08.09.2005

Es geht vielen so - eine unter vielen - Blacky

Du sagt, du bist traurig
ich sage dir, es geht vielen so

Du sagst, daß dich niemand versteht
ich sage dir, es geht vielen so

Du sagst, du bist verzweifelt
ich sage dir, es geht vielen so

Du sagst, du hast kein Kraft mehr
ich sage dir, es geht vielen so

Du sagst, daß du nicht mehr leben möchtest
ich sage dir, es geht vielen so

Du sagst, du kannst dich nicht verständlich machen
ich sage dir, es geht vielen so

Du sagst, du fühlst dich gerade jetzt so unverstanden
ich sage dir, es geht vielen so

Du sagst, du fühlst dich so im stich gelassen
ich sage dir, ich bin doch da

Du sagst, du findest gerade jetzt keine Worte dafür
ich sage dir, das kommt vor

Du sagst, es ist sinnlos, ich kann mich nicht verständlich machen
ich sage dir, wenn du dich nicht verständlich machen kannst, dann kann ich dir nicht helfen.

Ich finde dafür keine Worte-
da ist ein unendlicher Schmerz, der mich lähmt.

Da ist eine unendlich große Sinnlosigkeit. Ich habe keine Kraft mehr.

Und ich weis, es geht vielen so.

* Anita W. *
borderline44

-sehr viel später, 2006 weis ich,
dass man das - Zynismus - nennt ...  


***
 
November 2009

Die Tränen, welche ihr nicht weint

Mein Körper weint die Tränen,
die ihr nicht weint,
sondern schluckt.

Leidet unter den Tränen,
welche ihr nicht weint,
sondern schluckt.

Würdet ihr weinen,
anstelle eure Tränen zu schlucken,
müsste ich nicht unter eurem Selbstbetrug leiden.

So weine ich eure Tränen mit,
WEIL ihr mir euren Schmerz antut,
eure Ignoranz und eure Lügen,

WEIL ihr NICHT weint und eure Tränen schluckt.

-und ich weine, weil ich eben nicht schlucken kann.

* Anita W. *
borderline44    


-Ein Märchen


***
Montag, 09. 11.2009

Den Gefühlen gefolgt

Absolut, wir sind unseren Eltern ÜBERHAUPT NICHTS schuldig, erst recht sie uns so lange schuldig geblieben sind. Sie waren auch Jahrzehnte später NICHT in der Lage zu sagen (weder freiwillig, noch auf Grundlage von Erkenntnis, die auf verbaler Kommunikation mit ihrem inzwischen erwachsenen Kind bestand):

Es tut mir leid.

Ich kann deinen Schmerz verstehen.
Ich habe falsch gehandelt.

Ich wusste es damals nicht,
aber heute weiß ich ...
und ich weiß,
ich bin dir NICHT gerecht geworden.

Ich habe deine Grundbedürfnisse ignoriert,
habe sie gar als lästige Ansprüche erlebt.
Ich habe dich so oft im stich gelassen ...

Dich als Baby so oft schreien lassen ...
habe mich an dir gerächt für das,
was mir selbst als Kind einst angetan wurde.

Ich konnte dir KEINE Liebe und Geborgenheit geben.
Wen wundert es, dass du KEIN Urvertrauen
und Hospitalismussymptome entwickelt hast.

Ich habe dich verwirrt,
mit meinen doppelten Botschaften,
mit meiner Weigerung dich zu sehen.
Ich habe dir die Kommunikation verweigert,
wenn du nicht warst, wie ich dich wollte.

Ich habe Dich geschlagen,
dir angeblich harmlose Klapse verabreicht,
dich bestraft
und dich in meinem Auftrag mit Gegenständen,
von meinem Ehemann,
zu dem du Papa sagen solltest,
schlagen lassen,
mit dem Teppichklopfer.

Ich habe dich gedemütigt
und dich zusätzlich demütigen lassen,
dadurch du dir die Hosen selber runterziehen
und dich über die Sessellehne beugen musstest.

All das weiß ich heute
und ich kann sagen:

Es tut mir leid.

Ich würde so gerne ungeschehen machen,
wenn es geht,
aber ES IST geschehen
und noch SO VIELES mehr
und so bleibt mir nur
dich um Verzeihung zu bitten
und dir zu sagen:

Es tut mir so unendlich leid.
Bitte verzeihe mir.

Heute weiß ich,
dass ich NIE wieder so handeln würde ...

Für dich ist es zu spät,
doch vielleicht kann ich dir damit
ZUMINDEST ein bisschen
deiner Würde zurückgeben,
dadurch ich DICH sehe
und MEINEN DIR ZUGEFÜTEN Schmerz,
auch weil ich weiß,
dass dein Körper die Wahrheit kennt.

Ich kann deinen Schmerz SO GUT verstehen
JETZT, HIER UND HEUTE
und du hast ALLEN Grund
auf mich wütend und empört zu sein.

Ich nehme deinen Schmerz an.
Ich nehme deine Wut an.
Ich nehme deine Empörung an.

Ich bin dir meine Liebe schuldig geblieben,
als du so klein und abhängig von mir warst,
du meine Liebe am meisten brauchtest.

Verzeih mir, mein Kind.


SO LANGE Eltern DAZU NICHT in der Lage sind, erst richt nicht freiwillig und ihr Verhalten im Gegenteil verteidigen, WARUM sollte man sie dafür lieben?

ICH sehe darin ÜBERHAUPT KEINEN Sinn.

In einem Kinderheim bekommt man AUCH Nahrung, Kleidung und ein Dach über den Kopf, aber das bedeutet noch lange nicht geliebt zu sein.

Ein Interview mit Alice Miller an Katharina Micada.

* Anita W. *
borderline44


***
Samstag, 20.02.2010

Strafen verwirren das Kind und sähen Angst

Muss ich Eltern lieben,
welche in mir eine Innere Leere hinterlassen haben, anstelle Liebe,
dass ich anfangen muss MICH SELBST mit Liebe zu füllen und lernen zu lieben?

Muss ich Eltern lieben,
bei denen ich NICHT ICH SELBST sein durfte,
dass ich erst langsam anfangen muss, mich mit MIR SELBST zu füllen?

Muss ich Eltern lieben,
die mich nur dressiert- und von mir erwartet haben zu sein,
wie sie es wollten, anstelle WIE ICH bin?

Muss ich Eltern lieben,
die meine Grundbedürfnisse als lästige Ansprüche erlebten,
geschweige denn wahrgenommen haben?

Muss ich Eltern lieben,
die FREIWILLIG NIE auf mich zugekommen sind, um mir zu sagen,
was sie damals versäumt und falsch gemacht haben?

Muss ich Eltern lieben,
die dazu auch auf Ansprache ERST RECHT NICHT bereit sind, nur verteidigen,
was sie taten und mich auch Jahrzehnte später NICHT wahrnehmen wollen?

Verdienen Eltern und Menschen, die SO MIT MIR umgehen, MEINE Liebe?

Warum sollten Dankbarkeit darüber,
dass ich geboren bin, Verständnis und VÖLLIGE SELBSTAUFGABE meinerseits,
aus eben dieser geforderten Dankbarkeit und Verständnisses heraus,
Liebe rechtfertigen?

Ist Liebe nicht GENAU UMGEKEHRT??

Ist >>Borderline mit Verdacht auf Asperger Syndrom<< nicht schon genug-
und muss ich erst sterben,
um Geliebt zu sein?

WIE VIEL SELBSTAUFGABE WIRD GEFORDERT? -UND:

IST DAS WIRKLICH Liebe?!

Ist auf DIESER GRUNDLAGE Verzeihen TATSÄCHLICH möglich??

AUF DIESER GRUNDLAGE gibt es NICHTS zu verzeihen,
FÜR MICH,
WEIL ich mich NICHT NOCH EINMAL sterben lassen möchte,
so lange ich lebe,
zumindest versuche ich das und mich mit Liebe zu füllen,
anstelle Schuldgefühle für die Taten (Handlungen und Unterlassungen) der Anderen
zu haben.

Ich bin jetzt da.

Das vierte Gebot >>Du sollst Deine Eltern ehren<<
muss ICH NICHT aufrecht erhalten,
erst recht die Priester und u.a. die Katholische Kirche DER BEWEIS SIND,
DASS >>VERZEIHEN PREDIGEN<< und SICH SELBST verleugnen
DER NÄHRBODEN für das Weitergeben des EIGENEN Kindheitsleides-
und der in der Kindheit gemachten Erfahrungen IST.

ICH verwechsel HEUCHELEI und SELBSTVERLEUGNUNG NICHT mit Liebe.

Narzissmus

Empathie

* Anita W. *
borderline44


***
Donnerstag, 09.02.2012

Ihr seht die Menschen. -oder nicht?


Ihr seht die Menschen weinen, aber es berührt Euch nicht.
Ihr seht die Menschen betteln, aber es berührt Euch nicht.
Ihr seht die Menschen obdachlos, aber es berührt Euch nicht.
Ihr seht die Menschen sterben, aber er berührt Euch nicht.
Ihr seht die Menschen wütend, aber es berührt Euch nicht.
Ihr seht die Menschen resigniert, aber es berührt Euch nicht.

Ihr seht Eure Kinder wütend, aber es berührt Euch nicht.
Ihr seht Eure Kinder traurig, aber es berührt Euch nicht.
Ihr seht Eure Kinder still, aber es berührt Euch nicht.

Ihr seht Eure Babys weinen, aber es berührt Euch nicht.
Ihr seht Eure Babys schreien, aber es berührt Euch nicht.
Ihr seht Eure Babys wimmern, aber es berührt Euch nicht.

Ihr verschließt Eure Augen,
vor Eurem Leid.

-das Ihr anderen antut.

Ihr benutzt die Menschen.
-ANSTATT das Geld.

Wie könnt Ihr glücklich sein.
-so.

-und was Ihr dann tut, ist,
die Menschen zu bestrafen,
für das Leid. -das Ihr ihnen antut.

-Euren Babys. -Euren Kindern.

Auf der ganzen Welt.
-ganz so, wie Eure Eltern es taten.

-mit Euch.

Weil Ihr Eure Augen verschließt.
-wie Eure Eltern.

-vor Eurem Leid.


© 2012 Anita Wedell -borderline44
-das Grundgesetz ist für alle, die es nicht berührt. -als Leitfaden.


***
Mittwoch, 18.04.2012

Die Menschen sind wütend!


-ach, macht doch nichts ...

Die Menschen sind traurig!

-ach, macht doch nichts ...

Den Menschen fehlt der notwendige Bedarf!

-ach, macht doch nichts ...

Die Menschen treten in den Hungerstreik!

-ach, macht doch nichts ...

Die Menschen sterben vor Hunger!

-ach, macht doch nichts ...

Die Menschen gehen vor Wut auf die Straße!

-ach, macht doch nichts ...

So lange wir stärker sind, können wir das ignorieren.

Woher kennst Du das?
-ach, es war in meiner Kindheit auch immer so ...

© 2012 Anita Wedell -borderline44
-das Grundgesetz ist für alle, die es nicht berührt. -als Leitfaden.



***
Montag, 18.02.2013

Sinan - Sohn Seiner Klasse
>> Sinan:
Kleiner du brauchst nicht glauben, wenn SIE dir erzählen der Mensch ist von
Natur aus schlecht.

Denn durch diese Gedanken wollen SIE dich lahm legen und verhindern, dass
du denkst,

eine andere Welt ist möglich, kleiner Mann SIE wollen verhindern, dass du
kämpfst.

Guck es ist so, SIE profitieren durch die Unwissenheit, die SIE unter uns
verbreiten,

wir bekriegen uns gegenseitig.
Deutscher gegen Türke oder Moslem gegen Christ.
DIE OBEN vertuschen ohne Problem den wahren Konflikt.
Nationales Muss und Religion sind nur Mittel zum Zeck,
die Spaltung unserer Klasse ist IHR SINN, jedes Mittel ist recht,
denn es gibt nichts, was SIE mehr fürchten,
als eine Arbeiterklasser für sich,
nichts, was SIE nicht tun würden,
um unsere Einigkeit zu zerschlagen,
denn es gibt keine andere Macht, die es vermag IHRE Macht zu zerschlagen.
Wir können es schaffen, wenn die Masse geht.
Du bist noch jung, doch ich weiß es wird die Zeit kommen, in der du das
verstehst.


Ozan: (Hook)
Kleiner du brauchst nicht glauben du bist hier allein,
ich bin ein Arbeiterkind, ganz genau wie du.
Du bist ein Sohn deiner Klasse, darauf kommt es an,
du bist ein Teil von der Masse, die was ändern kann.
Kleiner du brauchst nicht glauben du bist hier allein,
ich bin ein Arbeiterkind, ganz genau wie du.
Du bist ein Sohn deiner Klasse, darauf kommt es an,
du bist ein Teil von der Masse, die was ändern kann.

Sinan:
DER STAAT ist nicht mehr als ein Ausschuss, der die Geschäfte von ihnen
regelt

SIE haben die Waffen in der Hand, dass heißt SIE machen die Regeln.
IHRE WAFFEN sind nicht nur Gewehre,
guck SIE haben die Medien und SIE haben die Schulen und SIE haben die
Lehrer,

die uns nur das erzählen, was sie uns erzählen sollen,
es gibt nur einen Weg, wenn wir Leben wollen.
Du siehst heute und morgen, dass keine Wunder uns retten.
Nur durch den Kampf verlieren wir Arbeiter unsere Ketten.
Und wir gewinnen eine Welt, Kleiner.
Heute bist du ein nichts, doch glaub mir in unserem System bist du ein Held,
Kleiner.

Denn es gibt nichts, was SIE mehr fürchten,
als eine Arbeiterklasser für sich,
nichts, was SIE nicht tun würden,
um unsere Einigkeit zu zerschlagen,
denn es gibt keine andere Macht, die es vermag IHRE MACHT zu zerschlagen.
Wir können es schaffen, wenn die Masse geht.
Du bist noch jung, doch ich weiß es wird die Zeit kommen, in der du das
verstehst.


Ozan: (Hook)
Kleiner du brauchst nicht glauben du bist hier allein,
ich bin ein Arbeiterkind, ganz genau wie du.
Du bist ein Sohn deiner Klasse, darauf kommt es an,
du bist ein Teil von der Masse, die was ändern kann.
Kleiner du brauchst nicht glauben du bist hier allein,
ich bin ein Arbeiterkind, ganz genau wie du.
Du bist ein Sohn deiner Klasse, darauf kommt es an,
du bist ein Teil von der Masse, die was ändern kann,
die was ändern kann, die was ändern kann (hohoho). <<<
http://lyrics.wikia.com/Sinan:Sohn_Seiner_Klasse


 URKUNDE~




Erkenntnis
In der Verwirrung ...
Wie erkenne ich, wer recht hat?