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Kinder-RECHTE

Über Alice Miller wird behauptet ...
Es war nicht schön, Alice Millers Sohn zu sein ...

Die Erde ist RUND! -und: dIE ERDE BLEIBT RUND!

WER IST

Alice Miller:

~ Dank


Portrait auf:

www.alice-miller.com

Interview mit Alice Miller

Noch ein Interview



Und ganz am Anfang:

Eine absurde Legende

 ... ihr innigster Wunsch ... (s.a. VORBILDER?
 ~ VERANTWORTLICHKEIT ...)

Wie lässt sich Alice Miller einordnen?

Vernachlässigung - WIE entsteht emotionale Blindheit - Zitatausschnitt:

2. Jedes Kind hat unabdingbare Bedürfnisse, unter anderem nach Sicherheit, Geborgenheit, Schutz, Berührung, Wahrhaftigkeit, Wärme, Zärtlichkeit.

3. Diese Bedürfnisse werden selten erfüllt, jedoch häufig von Erwachsenen für ihre eigenen Zwecke ausgebeutet (Trauma des Kindesmissbrauchs).

4. Der Missbrauch hat lebenslängliche Folgen. -ENDE Zitatausschnitt

Es WIRD also MEHRFACH BESTÄTIGT, dass auch KEINE Schläge MISSBRAUCH SIND -DIES möchte ich an dieser Stelle BESONDERS ERWÄHNEN, WEIL Alice Miller immer "nur" im Kontex von Schlägen oder sexueller GEWALT also SEXUELLEM Missbrauch benannt wird, obwohl sie GANZ DEUTLICH WIEDERHOLT DEFINIERT / MEHFACH darauf HINWEIST (s.a.
Autismus), WAS sie unter KINDES-MISSBRAUCH und KINDES-MISSHANDLUNG (AUCH) versteht und was diese/r TATSÄCHLICH IST (-ich meine: das IST DOCH AUCH LOGISCH)!

Da die IGNORANZ und die psychologische Abwehrmechanismen in unserer Gesellschaft, also DER WIDERSTAND in unserer Gesellschaft SO GROSS IST (s.a. Entschuldigung), die von Alice Miller benannten Fakten zur Kenntnis zu nehmen, möchte ich an diester Stelle auf den Beschluss II ZR 117/08 des BGH v. 6. April 2009! - Zitatausschnitt:

>>> Geht das Gericht in seinen Entscheidungsgründen auf den wesentlichen Kern des Vortrags einer Partei zu einer Frage nicht ein, die für das Verfahren von zentraler Bedeutung ist, lässt dies darauf schließen, dass es den Vortrag nicht zur Kenntnis genommen hat. Wenn das Tatsachengericht zugleich mehrfach in zentralen Fragen des Streits der Parteien Beweisantritte der beweisbelasteten Partei übergeht, wird das Recht auf Gewährung rechtlichen Gehörs in einer an Rechtsverweigerung grenzenden Weise verletzt. <<<

verweisen. -im üblichen Sprachgebrauch nennt man das Ignoranz.

Für den Abbruch der Schweigemauer - Zitatausschnitte:

>>> Worin sehen Sie die Ursachen psychischer Krankheiten?

Im Gegensatz zu den meisten meiner früheren Kollegen sehe ich den Grund für die Destruktivität und das psychische Leiden nicht in den menschlichen Trieben, sondern in der Verdrängung der Kindheitstraumata, die zum Überleben notwendig war, die aber den Erwachsenen in seinen Möglichkeiten einengt und blind, daher verantwortungslos, macht. Daher sehe ich in der emotionalen Aufdeckung der eigenen Kindheits- und Lebensgeschichte, in der Aufhebung deren Verdrängung, den Weg zur Befreiung und Verantwortlichkeit.


... (...) ...

Muss ein schweres Kindheitsschicksal notgedrungen zum Verbrechen oder zur Geisteskrankheit im Erwachsenen führen?

Nein, jeder könnte das bestätigen. Der bezahlte Preis ist zwar oft unsichtbar. Meistens zahlen ihn die eigenen Kinder oder der eigene Körper. Doch es stimmt: Auch ein unglückliches Kind muss nicht zum Kriminellen oder Geisteskranken werden, dann nämlich nicht, wenn es die Möglichkeit hat, dank einem wissenden Zeugen, die Verursacher seiner Not zu erkennen und sein Schicksal zu beklagen, kurzum zu realisieren, dass es grausam behandelt wurde.

... (...) ...

Weckt das, was Sie schreiben und sagen, nicht starke Widerstände?

Natürlich. Es wäre viel einfacher, wenn man das Wissen, das ich verbreite, als Glauben, Theorien, Hokus Pokus, Schwärmerei abtun könnte. Aber das lässt sich nicht so leicht machen, weil ich über Fakten berichte, die jedem aus eigener Erfahrung bekannt sind, die er aber in der Verdrängung hält. Diese Fakten machen den meisten Angst, weil sie an längst Verdrängtes und Schmerzhaftes rühren oder gar erinnern und weil sie Marktstrukturen entlarven.

... (...) ...

Im Unterschied zu den meisten Therapeuten propagieren Sie nicht die Verzeihung als therapeutisches Ziel. Oder sind Sie sogar dagegen, dass man verzeiht?

Ich bin entschieden gegen jede Form von Erziehung in der Therapie. Das Ziel einer Therapie ist meines Erachtens die Auflösung der durch Erziehung entstandenen Schäden, unter anderem, und keinesfalls die Fortsetzung der Erziehung. Die Auflösung ist erst möglich, wenn man fühlen darf, was das Kind nicht fühlen konnte, weil es verdrängen musste, um zu überleben. Die Forderung, den Eltern jede Grausamkeit zu verzeihen, ist eine religiöse Forderung, die den therapeutischen Prozess (den Weg zum Fühlen und Infragestellen des elterlichen Tuns und der elterlichen Meinungen) notgedrungen blockiert. Daher verunmöglicht sie die Befreiung von den Belastungen aus der Kindheit. Das ist nicht meine Meinung, mein Glaube, meine Überzeugung, sondern eine empirische Feststellung, die in jedem Fall überprüft werden kann.

... (...) ...

Was sind denn eigentlich die Ursachen von Kindesmißhandlungen?

Einzig und allein die Verleugnung oder die Gefühlsverdrängung der einst in der Kindheit erlittenen Geschichte bei den Eltern. Weder Armut, noch Hunger, noch enge Wohnverhältnisse treiben einen Menschen zu solchen Verzweiflungstaten. Ein Kind wird geachtet, wenn seine Eltern ebenfalls als Kinder geachtet waren oder wenn ihnen ihr schweres Schicksal bewußt geworden ist. Eltern, die in der aufdeckenden Therapie ihr Schicksal erlitten haben und ihr Bewusstsein wiedererlangen konnten, stehen nie mehr in Gefahr, ihre oder fremde Kinder zu misshandeln. Sie können es einfach nicht mehr.

... (...) ...

War Gorbatschows Kindheit nicht auch durch materielle Not geprägt?

Gorbatschows Kindheit liefert einen Beweis mehr, dass auch die schwersten materiellen Entbehrungen den Charakter des Kindes nicht schädigen, solange seine Integrität nicht durch Heuchelei, Mißhandlungen, Züchtigungen, Demütigungen seelischer Art verletzt wurde. Der stalinistische Terror, später der grausame Krieg, die brutale Besatzung, sehr große Armut, schwere körperliche Arbeit - all das gehörte zu Gorbatschows Schicksal. Aber all das kann ein Kind überstehen, ohne daran krank zu werden, wenn ihm das emotionale Klima in seinem Elternhaus Schutz und Sicherheit bietet <<<
© 2010 Alice Miller (... weiter- (selber-) lesen.)

Warum schützen die Therapeuten die Täter

Angst abbauen

Elternämter ~ Die Qualen ~ Die Chance

Das fehlt

Das ist Fakt

das leider auch

und das auch

und das auch: Das Kind als Heilbringer

und das: Die erneute Verwirrung

und AUCH DAS wird VÖLLIG ignoriert: Das Experiment

Und WARUM leugnen so viele Fachleute? Antwort

Folgen für jede Gesellschaft

Was ist Hass?

Wege des Lebens, aus dem Kapitel "Wie entsteht Hass?"

Sie sah NICHT das gequälte Kind

Mord in München (12.09.2009) - Jugendliche erschlagen 50jährigen an der S-Bahn, durch Faustschläge und Tritte auf Kopf und Oberkörper, obwohl der Mann schon am Boden lag, so dass der 50jährige schließlich seinen 22 (gem. ZEIT ONLINE vom 23.10.2009 44) zugefügten Verletzungen erlag, weil er vier Kinder vor der Gewalt der Jugendlichen beschützen wollte:

Polizeibericht

SELBSTVERSTÄNDLICH können JETZT ÜBERALL Videokameraus aufgestellt- und die Polizeikontrollen verstärkt- (mit GGF. EBENFALLS sadistischen und gewalltätigen Polizeibeamten ALS ZEITBOMGEN s.u.) und die WIRKLICHEN URSACHEN der Gewalt, WIE IN DER VERGANGENHEIT, WEITERHIN IM VERBORGENEN gehalten- und die so auffällig gewordenen Jugendlichen

nach Sibirien geschickt werden,

um sie "Anti-Gewalt-Training" absolvieren zu lassen und zu "disziplinieren", ANSTELLE:

DAS BEWUSSTSEIN DARÜBER erlangen zu wollen, WAS für einem ERZIEHUNGSSTIL und UMGANG DIE ELTERN SOLCH AUFFÄLLIG gewordener Jugendlichen ihren Kindern gegenüber pflegen, WELCHER DIE WURZELN DER GEWALT BILDET und den Jugendlichen ZU HELFEN ihre Wut und Empörung über DIESEN ERZIEHUNGSSTIL fühlen und verbalisieren ZU DÜRFEN, ANSTELLE ihre berechtigte, aber verschobene Wut, auf Grundlage der emotionelen Blindheit (s.u. 21 Punkte) ihres sozialen Umfeldes, auf Ersatzobjekte VERSCHIEBEN ZU MÜSSEN (DAHER die Amokläufer, DAHER die Gewalt).

DENN:

NUR eine BEWUSSTE Gesellschaft (ALSO AUCH BEWUSSTE Polizisten, Soldaten und Medien, sebstverständlich auch Verfassungsschutz und BverfG) kann DEN WECHSEL der Perspektive und der damit zusammenhängenden alten Denkmuster ermöglichen! Öffentliche Medien und Meinungsmacher, welche mithelfen und nur daran interessiert sind, die aufgezeigten WAHREN und BEKANNTEN URSACHEN und WURZELN der Gewaltund die Folgen für unsere Gesellschaft WEITERHIN im Verborgenen zu halten, helfen dabei NICHT!

Mithelfen das Wissen zu verbreiten: offener Brief

Warum Amok und Gewalt KEIN Zufall sind ...

Klapse und IQ

Jeder Klaps ist eine Demütigung

Warum die angeblich harmlosen Klapse schädlich sind

Strafen verwirren das Kind und sähen Angst

Verletzen ohne es zu merken

12 Punkte

21 Punkte

Die Wurzeln der Gewalt sind NICHT unbekannt

Die Täter von morgen?

Demo "Freiheit statt Angst" (am 12.09.2009) in Berlin: Ein Video zeigt, wie ein offenbar friedlicher Teilnehmer sich Notizen (über das Verhalten, Aussehen, die Kleidung und Dienstnummern) gewalttätiger Polizisten macht (weil diese zuvor eine Frau auf äußerst rüde Art festgenommen haben). Er wurde kurz darauf von einem Polizisten, mit einem Faustschlag ins Gesicht niedergestreckt und dabei von anderen Polizisten umringt. Anschließend war sein Notizzettel verschwunden:


Dieses obige Video (Srceenshot - s.a. Chinesische Verhältnisse im Internet verhindern und Löschanfragen im Internet - Doppelklick auf Germany), vom 12. Septembr 2009, von der FSA09, ist dem CCC zugesteckt worden. Hintergrund ist, dass der Fahrradfahrer im blauen Hemd Anzeige gegen einen anderen Polizisten erstatten wollte, weil der einen Freund von ihm unter unfreundlichen Umständen ("aggro-zecke trifft aggro-polizist") festgesetzt hatte. In dem Video sieht man, wie die Polizisten gegen ihn und diverse unschuldige Passanten handgreiflich werden (das obige Video wurde zensiert).

Videobeschreibung - Polizei-Brutalität bei der Demo "Freiheit statt Angst"

Demo "Freiheit statt Angst" (am 12.09.2009) in Berlin: Ein Video zeigt, wie ein offenbar friedlicher Teilnehmer sich Notizen (über das Verhalten, Aussehen, die Kleidung und Dienstnummern) gewalttätiger Polizisten macht (weil diese zuvor eine Frau auf äußerst rüde Art festgenommen haben). Er wurde kurz darauf von einem Polizisten, mit einem Faustschlag ins Gesicht niedergestreckt und dabei von anderen Polizisten umringt. Anschließend war sein Notizzettel verschwunden.

Der blanke Sadismus

Perversion und Gesellschaft: Teil 1 und Teil 2

Wann gibt es endlich keine idealen Soldaten mehr?

Das in der Kindheit individuell erlebte Grauen kann eine Gesellschaft auf verschiedene Art und Weise einholen.

Zitat von Alice Miller: Es war schon immer weniger verwerflich das Böse zu tun, als es zu sehen und eindeutig anzuklagen. Und abgeleitet: NICHT diejenigen, welche auf die Gewalt hinweisen sind die (Gewalt-) Täter, SONDERN DIEJENIGEN, welche sie ausüben. 17.09.2009: Die Serie der Gewalt hört einfach nicht auf - Amoklauf in Ansbach:


Wir MÜSSEN Winnenden verstehen

Die Hilflosigkeit der Poltiker

Gedanken zum Amoklauf - WAS haben wir seit Erfurt gelernt!?

Lassen wir doch mal einen "Fachmann" zu Worte kommen:

Norbert Nedopil ist einer der führenden Gerichtspsychiater Deutschlands.

(... "wie schön" ... "die Genetik" ... WAS für ein "Fachmann" ... dann hatten die Menschen (Monster) zu Hitlers Zeiten anscheinend alle so viele schlechte Gene ??? -es waren "die Gene", DASS damals SO VIELE Menschen (Monster) bereitwillig in der Lage waren, auf so bestialische Weise Juden zu quälen und zu morden ??? ... ja, ja ... die Genetik also ... verstehe ... die Gene müssen also herhalten ... oder lag es vielleicht doch an dem perversen Erziehungstil der damaligen Zeit ??? ... s.u. den Link "Am Anfang war Erziehung" - in diesem Buch sind auf den ca. ersten 60 Seiten die Erziehungschriften der damaligen Zeit von Alice Miller zitiert und beschrieben worden ... aber es war ja die Genetik ... verstehe ... ich vergaß ... die Genetik ... muss / soll ja herhalten ... verstehe ... WAS für ein "Fachmann" ... immer schön den Fluss reinigen und das Kraftwerk ignorieren, welches den Fluss verschmutzt ... und immer schön neue Theorien entwickeln, wie man den Fluss am Besten reinigen kann ... aber UNBEDINGT das Kraftwerk ignorieren, welches den Fluss verschmutzt ... nicht vergessen ... denn, wo kämen wir denn hin, wenn wir das Kraftwerk beachten würden ... wir reinigen doch gerne den Fluss ... ABER ZUMINDEST IM ANSATZ richtig Herr Dr. Nedopil: JA, BEI DEN ELTERN MUSS angesetzt werden ... BEI DEN ELTERN und es BRAUCHT WISSENDE ZEUGEN (s.u.) als SUPERVISOREN für sogenannte "Fachleute" und HELFENDE ZEUGEN (s.u.) für die Kinder und Jugendlichen - DAS IST FAKT !!! Bloss: WOHER NEHMEN ... BEI DER emotionalen Blindheit der Gesellschaft !!!??? ... noch etwas: SEIEN SIE doch FROH, DASS es die Computerspiele gibt, an denen die Jugendlichen ihre verschobene Wut, welche sie auf Grundlage der mangelnden HELFENDEN ZEUGEN nicht verbalisieren können und dürfen, an- und mit den Computerspielen abreagieren ... wer weiß, was sonst noch alles passieren würde ... aber es sind ja die Computerspiele, ich weiss, welche die Jugendlichen SO gewalttätig machen ... ich vergaß... ich weiss ... jetzt müssen die Computerspiele herhalten ... morgen ist es wieder die Genetik ... und übermorgen die Armut ... und immer schön daran denken: das Kraftwerk ignorieren, welches den Fluss verschmutzt ... bloß nicht vergessen ... Frage: WAS machen eigentlich die Lehrer und die sogenannten Fachkräfte in den Kindergärten ??? Vermutlich: sich aufregen, über die unartigen, gewalttätigen, bösartigen Kinder ... anstelle die Kinder mal zu fragen: WARUM bist Du so wütend ??? WAS macht Dich so wütend ??? ... ich vergaß ... Kinder haben ja keinen Grund wütend zu sein ... ebensowenig Grund gewalttätig zu sein (es geht hier einfach mal um den Fakt, ob jemand Grund hat, wütend zu sein und ob die Wut gegenüber demjenigen, dem sie entgegengebracht wird, verbalisiert werden darf) ... aber wenn die Eltern von allen Erwachsenen gegenüber dem Kind immer geschont- und Fakten bagatellisiert und überhört werden, seitens der Erwachsenen (Umfeldes), gegenüber dem Kind und Jugendlichen ... wenn nicht sein kann, was nicht sein darf ... wenn also die Kinder und Jugendlichen die Erfahrung machen müssen, dass Erwachsene immer recht und Kinder und Jugendliche immer unrecht haben ... dass der Starke immer recht und der Schwache immer unrecht hat ... dann geht die Wut eben irgendwo hin, wo sie sich entladen kann ... ach ich vergass ... ich muss ja so tun, als wenn ich nicht weiss, wie so etwas passieren kann ... OKAY: "Wie kommt es bloss zu solch Gewalttaten und wie kann man das in Zukunft bloss verhindern ???" ... mein Sarkasmus wird an dieser Stelle zur Paradoxie ... vielleicht hilft ja das Experiment ?? ...)

und noch einen "Fachmann":

Jugendpsychiater Michael Winterhoff

Dazu die Leserbriefe an Alice Miller:

Interview mit Herrn Winterhoff in der SZ vom 27 Juni 2008 - (... ich könnt´ auch k* ...)

Entsetzen

Winterhoff & Co

Politik und Missbrauch

Ist Psychopathie nicht doch angeboren?

Ich verweise an DIESER Stelle auf DAS, WAS FEHLT ff. (s.o. die Links).

Das DEUTSCHE Flugblatt zum Video

Klapse für Säugline

Bloss nie nachgeben

Die Wurzeln der Gewalt sind NICHT unbekannt

Die Wurzeln der Gewalt

Wie entsteht emotionale Blindheit

Playlist (borderlinesvideo) Scheinheilige perverse Eltern:

... und später, wenn die inzwischen erwachsen gewordenen Kinder sich verfolgt fühlen, Erstickungsrträume haben und oder träumen zerdrückt zu werden und nichts sehen zu können, werden sie als paranoid diagnostiziert (pathologisiert) weil KEINEM "Fachmann" die Frage WARUM und WIE es KOMMT interessiert und alle "Fachleute" IGNORIEREN, DASS DER KÖRPER NICHTS vergisst, WEIL DER Körper ALLES in seinem Körpergedächtnis GESPEICHERT- WEIL ERLEBT HAT! ABer die Dogmen, die Eltern und die Kindheit NICHT in Frage zu stellen sind stärker als der Wille TATSÄCHLICH HELFEN ZU WOLLEN. -statt dessen werden die einstigen Opfer von den "professionellen Helfern" also den "Fachleuten" BLIND gehalten! EINE SCHANDE!

Zitat, Alice Miller, aus ihrem Buch Abbruch der Schweigemauer S. 47:

Kindesmißhandlungen sind ein Verbrechen der Menschheit gegen die Menschheit, weil sie die nachfolgenden Generationen charakterlich schädigen, unbemerkt bleiben und geleugnet werden, sobald jemand sie erwähnt. >Sie wollen doch nicht etwa Eltern beschuldigen<., wird man dann im drohenden Tonfall gefragt. >Natürlich tue ich das, wenn sie Verbrechen begehen<, lautet meine Antwort. Warum sollten Eltern den größten Freibrief für Verbrechen genießen? Niemand verbietet ihnen zornig zu sein und Gefühle zu haben, sie dürfen sie erleben, aber sie dürfen ihre Gefühle nicht an ihren Kindern abreagieren. Anders als Gefühle müssen zerstörerische Aktionen entstschieden und öffentlich verboten werden.

Zitat aus dem Vorwort:

Die Abhängigkeit des kleinen Kindes von seinen Eltern, sein Vertrauen zu ihnen, seine Sehnsucht danacht, geliebt zu werden und lieben zu dürfen, kennen keine Grenzen. Diese Abhängigkeit auszubeuten, das Vertrauen zu mißbrauchen, die Sehnsüchte zu betrügen und zu verwirren, diese Wesenszüge landläufiger >Erziehung<. verurteilt Alice Miller als verbrecherisches Tun, das tagtäglich aus Ignoranz und der Weigerung, diese aufzugeben, begangen wird. Welche schrecklichen Folgen eine solche Heuchelei für ganze Völker haben kann, demonstriert die Autorin des Welterfolgs Das Drama des begabten Kindes exemplarisch am Beispiel des Tyrannen Nicolae Ceausescu, der das verdrängte Elend seiner Kindheit Millionen von Menschen aufgezwungen und als Heil für Rumänien ausgegeben hat. Hoffnung für erwachsene Menschen, die unter ihren verdrängten Kindheitserfahrungen leiden oder neues Leiden verursachen, sieht sie nur dann, wenn ihre Notsignale von ihnen selbst und der Gesellschaft endlich gehört werden, wenn die Mauer des Schweigens über die Leiden der Kindheit endgütlig abgebrochen wird.
 


Zitat, Alice Miller, aus ihrem Buch Dein gerettetes Leben erste Auflage 2007, Fußnote S. 59, aus dem Kapitel "Wie kommt das Böse in die Welt?":

Ein helfender Zeuge ist für mich ein Mensch, der einem mißhandelten Kind beisteht (und sei es noch so selten), der ihm eine Stütze bietet, ein Gegengewicht zur Grausamkeit, die seinen Alltag bestimmt. Das kann jeder Mensch sein: ein Lehrer, eine Nachbarin, die Hausangestellte oder die Großmutter. Sehr häufig sind es die eigenen Geschwister. Dieser Zeuge ist eine Person, die dem geschlagenen oder verwahrlosten Kind etwas Sympathie oder gar Liebe entgegenbringt, es nicht aus erzieherischen Gründen manipulieren will, ihm vertraut und ihm das Gefühl vermittelt, daß es nicht böse ist und daß es Freundlichkeit verdient. Dank dieses Zeugen, der sich seiner entscheidenden, rettenden Rolle nicht einmal bewußt sein muß, erfährt das Kind, daß es in dieser Welt so etwas wie Liebe gibt. Es entwickelt im besten Fall das Vertrauen zu den Mitmenschen und kann Liebe, Güte und andere Werte des Lebens bewahren. Wo „helfende Zeugen“ vollkommen gefehlt haben, hat das Kind die Gewalt glorifiziert und wendet sie später oft selber mehr oder weniger brutal und unter dem gleichen heuchlerischen Vorwand an. Es ist bezeichnend, daß sich in der Kindheit von Massenmördern wie Hitler, Stalin oder Mao kein „helfender Zeuge“ finden läßt.“

Und Zitat, Alice Miller, Fußnote S. 27, aus dem Kapitel "Depression – der Zwang zum Selbstbetrug":

Eine ähnliche Rolle wie der „helfende Zeuge“ in der Kindheit kann im Leben eines Erwachsenen der „wissende Zeuge“ spielen. Darunter verstehe ich einen Menschen, der um die Folgen von Verwahrlosungen und Mißhandlungen von Kindern weiß. Er kann daher diesen geschädigten Menschen beistehen, ihnen Empathie bekunden und ihnen helfen, ihre ihnen selbst unbegreiflichen Gefühle von Angst und Ohnmacht aus ihrer Geschichte heraus besser zu verstehen, um die Optionen des heute Erwachsenen freier wahrnehmen zu können (vgl. auch „Das verbannte Wissen“, S. 214 ff.).“  


Zitat, Alice Miller, aus ihrem Buch Am Anfang war Erziehung aus dem Kapitel: JÜRGEN BARTSCH EIN LEBEN VOM ENDE HER WAHRGENOMMEN - Suhrkamp-Taschenbuch-Verlag, Seite 233 ff.:

... (...) ...

Statistische Untersuchungen sind wohl kaum dazu geeignet, uninteressierte Juristen in einfühlsame und hellhörige Menschen zu verwandeln. Und doch schreit jedes Verbrechen in der Art seiner Inszenierung nach Verständnis. Die Zeitungen berichten täglich von solchen Geschichten, von denen sie leider meistens nur den letzten Akt bringen. Kann das Wissen über die wirklichen Ursachen des Verbrechens eine Änderung im Strafvollzug herbeiführen? Nicht, solange es darum geht, schuldig zu sprechen und zu bestrafen. Es könnte aber einmal der Sinn dafür aufkommen, daß der Angeklagte niemals der einzig Schuldige ist, wie das im Falle Bartschs sehr deutlich zutage tritt, sondern ein Opfer von vielen tragischen Verkettungen. Auch dann ist die Gefängnisstrafe nicht zu umgehen, wenn die Öffentlichkeit beschützt werden muß. Aber es ist ein Unterschied, ob man nach dem Grundsatz der >Schwarzen Pädagogik< einen bösen Verbrecher mit dem Gefängnis bestraft oder ob man die Tragödie eines Menschen wahrnimmt und ihm deshalb ermöglicht, im Gefängnis eine Psychotherapie zu machen. Ohne große finanzielle Belastung könnte man z. B. Gefangenen erlauben, in Gruppen zu malen oder zu bildhauern. Damit hätten sie eventuell die Chance, das ihnen verborgenste Stück ihrer frühesten Vergangenheit, die erlittene Mißhandlung und die Haßgefühle kreativ auszudrücken, wodurch sich das Bedürfnis, dies durch Handlungen in Szene zu setzen und brutal auszuleben, vermindern könnte.

Um für eine solche Haltung frei zu werden, muss man begriffen haben, daß mit der Schuldigsprechung eigentlich nichts geschehen ist. Wir sind so stark im Schema des Beschuldigens behaftet, daß wir große Mühe haben, etwas anderes zu begreifen. Deshalb werde ich manchmal so interpretiert, daß meiner Meinung nach an allem die Eltern >schuld seien<., und zugleich wird mir vorgeworfen, daß ich zu viel von Opfern spreche, zu leicht Eltern >exkulpiere<. und dabei vergesse, daß doch jeder Mensch für seine Taten verantwortlich sein müsse. Auch diese Vorwürfe sind Symptome der >Schwarzen Pädagogik< und zeigen die Wirksamkeit der frühesten Beschuldigungen. Es muß sehr schwer sein, zu verstehen, daß man die Tragik eines Verfolgers oder Mörders sehen kann, ohne die Grausamkeit seines Verbrechens und seine Gefährlichkeit zu verkleinern. Wenn ich das eine oder andere in meiner Haltung aufgeben könnte, würde ich besser in das Schema der >Schwarzen Pädagogik< passen. Es ist aber gerade mein Anliegen, aus diesem Schema herauszukommen, indem ich mich auf das Informieren beschränke und auf das Moralisieren verzichte.

... (...) ...

Aus dem Kapitel: "Aus heiterem Himmel"?, S. 237 ff.:

Ich habe mit vielen Menschen gesprochen, die die Schwarze Pädagogik gelesen hatten und sehr davon beeindruckt waren, wie grausam Kinder >einst<. erzogen worden waren. Sie hatten den Eindruck, daß die >Schwarze Pädagogik< endgültig der Vergangenheit angehöre, vielleicht nur noch der Kinderzeit ihrer Großeltern.

Ende der 60er Jahre fand in der Bundesrepublikk ein aufsehenerregenderer Prozeß eines sogenannten >Triebverbrechers<. namens Jürgen Bartsch statt. Der 1946 geborene junge Mann hatte bereits im Alter von 16-20 Jahren Morde an Kindern begangen, deren Grausamkeit unbeschreiblich ist. In seinem 1972 erschienenen und leider vergriffenen Buch (Das Selbstporträt des Jürgen Bartsch) berichtet Paul Moor über folgende Tatsachen:

... (...) ...

Wenn solche Taten an die Öffentlichkeit kommen, bewirken sie begreiflicherweise eine Welle von Empörung, Entrüstung, ja Entsetzen. Zugleich staunt man darüber, wie so eine Grausamkeit überhaupt möglich sei, und dies bei einem Jungen, der freundlich, sympathisch, intelligent und sensibel war und gar keine Züge eines bösen Verbrechers getragen hat. Dazu kam, daß seine ganze Vorgeschichte und Kindheit auf den ersten Blick auch nichts besonderes an Grausamkeit aufwies; er wuchs in einem geordneten bürgerlichen Haus auf, das wie viele andere war, in einer Familie mit vielen Steifftierchen, mit der man sich leicht identifizieren kann. Viele Leute konnten denken: >So anders ging es ja bei uns auch nicht zu, das ist doch ganz normal, da müßten ja alle Verbrecher werden, wenn die Kindheit daran beteiligt sein sollte.< Man konnte sich kaum etwas anderes vorstellen, als daß dieser Junge >abnormal<. auf de Welt gekommen sei. Auch die neurologischen Gutachter haben immer wieder betont, daß Jürgen Bartsch nicht aus einem verwahrlosten Milieu, sondern aus einer gut für ihn in sorgenden Familie stammte, aus >wohlbehüteten Verhältnissen<, und deshalb allein die Verantwortung für seine Taten trage.

Es ergibt sich also wieder wie im Falle Adolf Hitler das Bild von harmlosen, anständigen Eltern, denen der liebe Gott oder der böse Teufel aus unverständlichen Gründen ein Ungeheuer in die Wiege gelegt hat. Aber die Ungeheuer werden nicht vom Himmel oder aus der Hölle in die frommen bürgerlichen Stuben geschickt. Kennt man einmal die Mechanismen der Identifikation mit dem Aggressor, die Abspaltung und Projektion und der Übertragung der eigenen Kindheitsgeschichte auf das Kind, die die Erziehung zur Verfolgung machen, dann kann man sich nicht mehr mit mittelalterlichen Erklärungen abfinden. Wenn man außerdem weiß, wie stark diese Mechanismen im Einzelnen wirksam sind, wie intensiv und zwanghaft sie ihn befallen können, erblickt man in jedem leben eines solchen >Ungeheuers<. die logische Folge seiner Kindheit. Ich werde später versuchen, diesen Gedanken am Leben von Barsch zu illustrieren.

... (...) ...

Was sich aber ändern kann und wird, ist unser Wissen über die Folgen unseres Tuns. Es geht auch im Umweltschutz nicht mehr um Altruismus oder um >gutes Benehmen<., seidem wir wissen, daß die Luft- und Gewässserverschmutzung eine Angelegenheit unseres eigenen Überlebens ist. Erst dann können Gesetze durchgesetzt werden, die einem hemmungslosen Verschmutzen der Umwelt Einhalt gebieten. Das hat mit Moralisieren nichts zu tun, es geht um Selbsterhaltung.

... (...) ...

Es muß sich doch auch etwas im Verhalten der Eltern ändern, wenn sie erfahren, daß das, was sie bisher im guten Glauben als >notwendige Erziehung<. praktiziert haben, im Grunde eine Geschichte von Erniedrigungen, Kränkungen und Mißhandlungen ist. Mehr noch, mit dem zunehmenden Verständnis der Öffentlichkeit für die Zusammenhänge von Verbrechen und frühkindlichen Erfahrungen bleibt es kein Geheimnis unter Fachleuten mehr, daß jedes Verbrechen eine verborgene Geschichte aufdeckt, die sich nun aus den einzelnen Details und Inszenierungen der Tat ablesen lässt. Je genauer wir diese Zusammenhänge studieren, um so mehr brechen wir die Schutzmauern auf, hinter denen bisher ungestraft zukünftige Verbrecher gezüchtet wurden. Die Quelle der späteren Racheakte ist der Umstand, daß der Erwachsene seinen Aggressionen beim Kind freien Lauf lassen kann, während die Gefühlsreaktionen des Kindes, die noch intensiver sind als beim Erwachsenen, mit aller Gewalt und mit stärksten Sanktionen unterdrückt werden.

Wenn man aus der analytischen Praxis weiß, mit welchen Staudämmen und Aggressionen und um welchen Preis an Gesundheit gut funktionierende und unauffällige Menschen leben müssen, dann könnte man denken, daß es jedesmal ein Glück ist, aber keine Selbstverständlichkeit war, wenn einer nicht zum Sexualverbrecher wurde. Es gibt zwar auch andere Möglichkeiten, mit diesen Staudämmen zu leben, wie eben die Psychose, die Sucht oder die perfekte Anpassung, die immerhin noch die Delegation der Staudämme auf das eigene Kind ermöglicht (wie im Beispiel auf Seite 325f.), aber in der Vorgeschichte des Sexualverbrechens finden sich spezifische Faktoren, die tatsächlich viel häufiger vorkommen, als man gewöhnlich bereit ist, einzusehen. Sie tauchen auch in Analysen häufig in Form von Phantasien auf, die gerade nicht in die Tat umgesetzt werden müssen, weil das Erlebnis dieser Regungen ihre Integration und Reifung ermöglicht.

... (...) ...

Aus dem Kapitel: "Was erzählt ein Mord über die Kindheit des Mörders?", S. 249, Aussage Jürgen Bartsch:

Meine Eltern hätten gar nicht erst heiraten sollen. Wenn zwei Menschen, die kaum Gefühe zeigen können, eine Familie gründen, so muß es meiner Ansicht nach irgendein Unglück geben. Zitatende - Alice Miller - aus ihrem Buch Am Anfang war Erziehung. Ich kann hier NICHT das ganze Buch zitieren. DESWEGEN: kaufen und SELBER LESEN!





Zitat, Alice Miller, aus ihrem Buch Die Revolte des Körpers aus ihrem Nachwort Die Revolte des Körperrs - Eine Herausforderung - Suhrkamp-Taschenbuch-Verlag, S. 191 ff.:

... (...) ...

in manchen Reaktionen, vor allem in der Presse, fand ich häufig ein grundsätzliches Mißverständnis, zu dem ich möglicherweise selbst beigetragen habe, indem ich das Wort Mißhandlung in einem viel weiteren Sinne gebrauchte, als dies üblich ist.

Wir sind gewohnt, mit diesem Wort das Bild eines womöglich am ganzen Körper versehrten Kindes zu verbinden, dessen Wunden eindeutig auf die erlittenen Verletzungen hinweisen. Was ich aber in diesem Buch beschreibe und mit dem Begriff Mißhandlung benenne, sind vielmehr Verletzungen der seelischen Integrität des Kindes, die zunächst unsichtbar bleiben. Deren Folgen werden oft erst nach Jahrzehnten registriert, und auch dann wird der Zusammenhang mit den in der Kindheit erfahrenen Verletzungen nur selten gesehen und ernst genommen. Sowohl die Betroffenen selbst als auch die gesellschaft (Ärzte, Anwälte, Lehrer und leider auch viele Therapeuten) wollen von den Ursachen der späteren "Störungen" oder des "Fehlverhaltens", die in der Kindheit liegen, nichts wissen.

Wenn ich diese unsichtbaren Verletzungen Mißhandlungen nenne, stoße ich häufig auf Widerstand und laute Empörung. Diese Gefühle kan ich gut nachempfinden, weil sich sie sehr lange teilte. Ich hätte früher heftig protestiert, wenn man nir gesagt hätte, daß ich ein mißhandeltes Kind gewesen war. Erst jetzt weiß ich mit Bestimmtheit, dank Träumen, meiner Malerei und nicht zuletzt dank der Botschaften meines Körpers, daß ich als Kind über Jahre seelische Verletzungen hinnehmen mußte, aber dies als Erwachsene sehr lange nicht wahrhaben wollte (s. S. 24). Wie so viele andere Menschen habe ich gedacht: "Ich? Ich wurde doch nie geschlagen. Die paar Klapse haben ja kaum eine Bedeutung gehabt. Und meine Mutter hat sich doch so viel Mühe mit mir gegeben." (Auf S. 79 findet der Leser ähnliche Äußerungen.)

Doch wir dürfen nicht vergessen, daß die schweren Folgen der frühen unsichtbaren Verletzungen gerade durch die Bagatellisierung des kindlichen Leidens entstehen, durch die Leugnung von dessen Bedeutung. Jeder Erwachsene kann sich mühelos vorstellen, daß er zu Tode erschrecken und sich entwürdigt fühlen würde, wenn ein Riese ihn plötzlich wütend überfallen würde. Doch vom kleinen Kind nehmen wir an, daß es diese Reaktion nicht verspürt, obwohl wir leicht beobachten können, wie wach und kompetent das Kind auf seine Umgebung reagiert (vgl. Dornes 1993, Juul 1997).

... (...) ...

S. 197 ff.: In meinem Buch Evas Erwachen (2001) habe ich meine Kritik der Psychoanalyse an einem konkreten Beispiel illustriert (S. 149-156).

... (...) ...

Dieses Beispiel zeigt deutlich die Grenzen der Psychoanalyse, die mich seinerzeit dazu bewogen haben, mich von der Psychoanalytischen Gesellschaft zu trennen und eigenen Wege zu suchen, was mir die Position einer abgelehten Ketzerin verschaffte. Abgelehnt und mißverstadnen zu sein ist zwar nicht angenehm, aber die Situation der Ketzerin brachte mir anderseits Vorteile. Sie erwies sich als sehr ergiebig in meiner Forschung, und sie schenkte mir die Freiheit, die ich brauchte, um meine Fragen weiterzuverfolgen. Nun standen mir alle Wege offen, und niemand konnte mir vorschreiben, wie ich denken sollte oder gar müßte, was ich sehen dürfte und was auf jeden Fall nicht. Diese Denk- und Schreibfreiheit schätzte ich ganz besonders.

Dank ihrer konnte ich es mir unter anderem leisten, die Eltern, die die Zukunft ihrer Kinder ruinieren, nicht mehr zu schonen. Damit verstieß ich gegen ein großes Tabu. Denn nicht nur innerhalb der Psychoanalyse, sondern in unserer Gesellschaft insgesamt dürfen Eltern und Familie auf gar keinen Fall als Quelle der Gewalt und des Leidens gezeigt werden. Die Furcht vor diesem Wissen läßt sich deutlich in den meisten TV-Sendungen zum Thema Gewalt beobachten. (Zu diesen Fragen habe ich mich in der letzten Zeit auch in unterschiedlichen Beiträgen auf meiner Website geäußert.)

Zitatende
- Alice Miller - aus ihrem Buch Die Revolte des Körpers. AUCH HIER gilt: ich kann hier NICHT das ganze Buch zitieren. DESWEGEN: kaufen und SELBER LESEN!


DIESE Zusammenhänge dürfen NICHT länger ignoriert werden, DENN (ich wiederhole):

NUR eine BEWUSSTE Gesellschaft (ALSO AUCH BEWUSSTE Polizisten, Soldaten und Medien, sebstverständlich auch Verfassungsschutz und BverfG und Politiker) kann DEN WECHSEL der Perspektive und der damit zusammenhängenden alten Denkmuster ermöglichen! Öffentliche Medien und Meinungsmacher, welche mithelfen und nur daran interessiert sind, die aufgezeigten WAHREN und BEKANNTEN URSACHEN und WURZELN der Gewalt und die Folgen für unsere Gesellschaft WEITERHIN im Verborgenen zu halten, helfen dabei NICHT!

Wege aus der Verleugnung

Zum Schluss

Die FLUGBLÄTTER von Alice Miller können und sollten, unter Beachtung des Copyright, an Schulen, Kindergärten, Kinderarztpraxen, Beratungsstellen, Politiker, Polizei, Medien (pers. oder per Brief oder per Mail) verteilt und verbreitet- und damit eine öffentliche Disskussion angeregt werden.

Etwas wird sich ändern.

So jung!

Mit 14 Jahren!

Angekommen

Abschließend Ein Interview mit Alice Miller an Katharina Micada vom 08 Oktober 2009.

Zitat ~ Narzismus ~ Empathie

Playlists (borderlinesweint) Im Spiel der Ausbeutung
NICHT mehr mitmachen (Leserbrief):




Arno Gruen - Der Fremde in uns - Zitat:

Der Fremde in uns, das ist der uns eigene Teil, der
uns abhanden kam und den wir zeit unseres Lebens,
jeder auf seine Weise, wiederzufinden versuchen.
Manche tun dies, indem sie mit sich selbst ringen,
andere, indem sie andere Lebewesen zerstören
.
Der Widerstreit zwischen diesen zwei Ausrichtungen
des Lebens, die beide von derselben Problematik
bestimmt sind, wird über die Zukunft unseres
Menschseins entscheiden.

Vorbild WERDEN

Nur eine bewusste Gesellschaft kann den Wechsel der Perspektive und der damit zusammenhängenden alten Denkmuster ermöglichen. (Alice Miller)

Empörung als Vehikel der Therapie - Zitatausschnitt:

>>> Wenn wir nicht lernen, diese Zusammenhänge zu durchschauen und
die Eltern an der Ausübung ihrer perversen Erziehungspraktiken zu hindern,
wird die künftige Menschheit an ihrer verblüffenden Ignoranz zugrunde gehen.
<<< © 2011 Alice Miller




Siehe auch:
Gedanken zu möglicher und typischer Kritik
Es kann nicht sein, was nicht sein darf
Offener Brief eines Betroffenen
Es FÄNGT IN DER KINDHEIT an
Kirche und Verantwortlichkeit
PERVERSION und Gesellschaft
Wege aus der Verleugung
Nationen auf der Couch
VERANTWORTLICHKEIT
kinder-kompentenz
Der Fall Mirco ...
URKUNDE~
Danksagung
Sven Fuchs
~ Dank

Helfender Zeuge
GEWALTprävention ...
Seelische Gewalt antun ERLAUBT ...